Dauphine Durchquerung

Barre des Ecrins: der südlichste 4.000er in den Alpen

Montag:

Treffpunkt in Villar d’Arene ( http://www.3frenes.com/)


Kurz hinter dem Dorf parken wir die Autos und wandern rund 2,5 Stunden zum gut eingerichteten Refuge Villar d’Arene (2.077 m).


Dienstag: Pic de Chamoissière  3.095m

Aufstieg auf den 3.207 Meter hohen Pic de Chamoissière in einer knackigen Tageswanderung. Abstieg zurück zur Hütte.


Mittwoch: Pic de Neige Cordier

Gemütlicher Start mit einer leichten 2-Stunden Tour. Die letzten Höhenmeter auf die Brèche de la Plate d’Agneaux haben es jedoch in sich. Hier werden die Skier auf den Rucksack geschnallt. Ab der Brèche geht es dann wieder mit den Skiern aufwärts bis auf den 3.614 Meter hohen Pic de Neige Cordier.

 

Vom Gipfel haben wir einen idealen Einblick in die Route von Donnerstag, bevor wir uns zur eher kurzen, dafür aber lohnenden, Abfahrt hinunter zum Refuge des Ecrins aufmachen.


Donnerstag: Barre des Ecrins

Mit Tagesgepäck besteigen wir den Wintergipfel des Barre des Ecrins auf 4.015 Metern Seehöhe. Hier stehen wir auf dem südlichsten und zugleich westlichsten 4.000er der Alpen. Der Aufstieg führt durch einen recht spektakulären Gletscher, der uns auch skifahrerisch einiges abverlangt.

 

Mit Sicherheit genießen wir danach alle den Nachmittag auf der schönen Sonnenterrasse der Refuge du Glacier Blanc Hütte!


Freitag: Col du Monetier – Monetier les Bains –  Villar d’Arene

Wir beginnen den Tag mit einem relativ kurzer Aufstieg zum Col du Monetier auf 3.339 Metern Seehöhe. Hier genießen wir einen letzten Blick zurück zum Barre des Ecrins und nehmen dann die sehr lange und landschaftlich tolle Abfahrt hinunter nach Monetier les Bains (1.473 m) in Angriff.


Mit einem Taxi fahren wir anschließend über den Col du Lautaret nach Villar d’Arene zurück zu unserer Unterkunft.


Samstag: Tête Nord du Replat – Refuge du Chatélleret

Wir fahren mit unseren Autos nach La Grave und mit der Luftseilbahn geht es auf den Dome la Lauze auf 3.568 Metern Seehöhe. Nun folgt ein weiterer Akt «Skifahren à la Dauphiné».

 

Eine steile Abfahrt in Richtung Refuge de la Selle. Oberhalb der Hütte schnallen wir die Felle auf und gehen über den Glacier de la Selle in die Bréche du Tête Nord du Replat auf 3.235 Metern Seehöhe. Am Ende wartet eine herrliche Steilabfahrt hinunter zur Refuge du Chatélleret (2.232 m).


Sonntag: Col de la Casse Déserte (3.483 m)– La Grande Ruine (3.795 m) - Refuge Villar d’Arene – Tal

Ein steiler Aufstieg über den Glacier de la Grande Ruine ins Col de la Casse Déserte (3.483 m). Die sich hier bietende Rundsicht ist schlicht überwältigend. Die anschließende Abfahrt führt uns über gewaltige Hänge und schließlich durch ein imposantes Tal zur uns bereits bekannten Refuge Villar d’Arene und zurück zu den Autos. Anschließend starten wir die Heimreise.

 

Anspruchsvolle Skidurchquerung. Gehen mit Steigeisen und Pickel und die Aufstiegstechniken mit Skiern müssen beherrscht werden. Sicheres Befahren von steilen Hängen (35-40°) in allen Schneearten.


Skitouren im Dauphiné-Gebiet setzen gute Verhältnisse voraus. So ist das Programm auch nur als Leitfaden zu verstehen.
Vielfach müssen die Skier in die steilen, engen Brechen auf dem Rucksack hochgetragen werden bzw. muss auf der anderen Seite teilweise kurz abgeseilt werden.


Anforderungen:

  • sicheres paralleles Skifahren in allen Schneearten
  • Erfahrung im Gehen mit Fellen sowie Beherrschung der Spitzkehre
  • Trittsicherheit
  • Schwindelfreiheit
  • Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Pickel
  • Kondition von ca. 7-10 Stunden

Kosten pro Person:
  • Min. 3 PAX /max. 4 PAX: €  850,-
  • Zzgl. eigene Spesen und Spesen des Bergführers
  • Leihausrüstung auf Anfrage verfügbar
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